Wer nach einem Handwerker sucht, beginnt häufig bei Google. Dort erscheint nicht nur die Website, sondern oft zuerst das Unternehmensprofil mit Telefonnummer, Öffnungszeiten, Fotos und Rezensionen. Fehlerhafte oder unvollständige Angaben können deshalb verhindern, dass Interessenten den Betrieb richtig einordnen oder direkt Kontakt aufnehmen.
1. Das Unternehmensprofil ist nicht bestätigt
Nur der berechtigte Inhaber sollte das Profil verwalten. Durch die Bestätigung erhältst du Kontrolle über wichtige Angaben und kannst das Profil vollständig bearbeiten. Prüfe außerdem, ob versehentlich mehrere Einträge für denselben Betrieb vorhanden sind.
2. Kontaktdaten und Öffnungszeiten sind veraltet
Eine alte Telefonnummer oder falsche Öffnungszeiten wirken unzuverlässig und können eine Anfrage schon vor dem ersten Gespräch verhindern. Kontrolliere regelmäßig Adresse, Telefonnummer, Website und Geschäftszeiten. Denke auch an abweichende Zeiten an Feiertagen.
3. Der Firmenname wird mit Suchbegriffen vollgestopft
In das Namensfeld gehört der tatsächliche Unternehmensname – so, wie er auf Fahrzeugen, Briefpapier oder der Website verwendet wird. Zusätze wie „bester Dachdecker günstig Hanau“ sind keine clevere Optimierung, sondern verstoßen gegen die Richtlinien von Google.
4. Die falsche Hauptkategorie ist ausgewählt
Die Hauptkategorie sollte das Kerngeschäft möglichst genau beschreiben. Ein Elektromeisterbetrieb sollte daher nicht lediglich eine sehr allgemeine Kategorie wählen. Zusätzliche Kategorien sind sinnvoll, wenn sie tatsächlich angebotene Bereiche abdecken. Sie sollten jedoch nicht als Sammlung von Suchbegriffen missbraucht werden.
5. Adresse und Einzugsgebiet passen nicht zum Betrieb
Wenn Kunden deine Geschäftsadresse nicht besuchen können, sollte diese nicht öffentlich als Ladengeschäft dargestellt werden. Trage stattdessen die Städte, Postleitzahlen oder Gebiete ein, in denen du wirklich tätig bist. So erkennen Interessenten schneller, ob ihr Wohnort zu deinem Einsatzgebiet gehört.
6. Es fehlen aktuelle und glaubwürdige Fotos
Echte Aufnahmen vom Team, von Fahrzeugen, der Werkstatt und ausgeführten Projekten vermitteln einen besseren Eindruck als austauschbare Stockfotos. Die Bilder sollten scharf, gut ausgeleuchtet und realistisch sein. Stark verfremdete oder offensichtlich künstliche Darstellungen schaffen eher Distanz als Vertrauen.
7. Rezensionen bleiben unbeantwortet
Antworte freundlich und sachlich auf positive wie negative Rezensionen. Das zeigt, dass Rückmeldungen ernst genommen werden. Kunden dürfen um eine ehrliche Bewertung gebeten werden – Gegenleistungen wie Rabatte oder Geschenke sind nach den Google-Richtlinien jedoch verboten.
Fazit: Das Google-Unternehmensprofil ist kein Eintrag, den man einmal anlegt und anschließend vergisst. Aktuelle Daten, passende Kategorien, glaubwürdige Bilder und ein professioneller Umgang mit Rezensionen machen es Interessenten leichter, deinen Betrieb zu finden und richtig einzuschätzen.